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Ahrwein
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„Klasse statt Masse“ lautet die Philosophie der Ahrwinzer. Qualität ist ihr oberstes Gebot. Das wissen Weinfreunde, Kenner und Fachjournalisten in aller Welt, die angesichts der gelungenen Kombination von Tradition, Innovation und Experimentierfreude ins Schwärmen geraten. |
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Spitzenklasse hat ihren Preis und den zahlen die Winzer mit mühevoller Detailarbeit in extremsten Anbaulagen. Mit nur 520 Hektar bestockter Rebfläche nimmt die Ahr Platz zehn unter den dreizehn deutschen Anbaugebieten ein. Spitzenqualität hat ihren Preis: So müssen die Winzer für die Arbeit am Rebstock und zur Lese oft durch zerklüftete Felsspalten in extreme Steilhänge klettern, wo teils nur wenige Rebstöcke nebeneinander stehen und der Einsatz von Maschinen unmöglich ist. Aber der Ertrag ist traumhaft und loht die beschwerliche Arbeit im Weinberg. Verträumt schlängelt sich die Ahr in engen Bögen durch bizarre Felslandschaft in Richtung Rhein, schmiegen sich üppig bewachsene Weinberge an karge Felsen. Kaum zu glauben, aber wahr: Mediterranes Klima beschert den Trauben im Ahrtal – dem nördlichsten zusammenhängenden Rotweinanbaugebiet Deutschlands - optimale Voraussetzungen. Am Tage steht die Luft in den steilen Weinbergen. Felsen, Schiefer und Mauern der Weinbergsterrassen heizen mächtig auf und geben in der Nacht die gespeicherte Wärme an die Pflanzen. |
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Ein weiterer Grund für die Top-Qualität der Ahrweine ist die kompromisslose Hege und Pflege der Winzer. Sie schneiden die Reben früh im Jahr zurück und setzen damit wichtige Akzente. Damit schmälern sie den Ertrag und steigern die Qualität. Die verbleibenden Trauben gedeihen unter besten Bedingungen. |
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