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Kirchen

Marien-Wallfahrtskapelle Ahrbrück-Pützfeld

Kapelle 2

Kurzbeschreibung:
Etwa zu Beginn des 18. Jahrhunderts wandelte sich aus bisher unbekannten Gründen die private „Burgkapelle“ in eine öffentliche Wallfahrtskapelle. Die erste Wallfahrt ist wahrscheinlich 1715 von Hönningen, sicher 1737 von Kesseling bezeugt. Ziel der Wallfahrten damals wie heute ist die Verehrung der Muttergottes. Verehrtes Gnadenbild aber ist nicht die jugendliche Marienfigur der Hochaltars, sondern die Madonna mit Kind auf dem linken Seitenaltar.
Schlank und grazil, von zierlichem doppelten Haubenhelm gekrönt, ragt die Kapelle vor dem schroffen Felsen hoch über der Ahr. Die Kapelle ist ein schlichter Rechtecksaal mit fünfseitigem Chorschluss. Gewände aus Basaltlava rahmen die rundbogigen Fenster. Die beiden Portale in der Mittel der Südseite und im Westgiebel tragen reicheren architektonischen Schmuck. Der Portalbogen, mit einem Eierstabmuster profiliert und von Akanthusblattwerk in den Zwickeln überfangen, trägt als Keilstein das gemeißelte Wappen der Freiherren von Friemersdorf. Die schlanken Nischen über den Inschrifttafeln mit Muschelabschluss und Engelbekrönung sind leer, aber ursprünglich für zwei Statuen vorgesehen. Den festlichen, farbenfrohen Eindruck des Innenraumes bestimmen die Altäre mit ihren stattlichen figurenreichen Aufbauten.
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  Führungen bietet Ihnen Herr Rudolf Thomi an: 02643 5149 (außer mittwochs)

Pfarrkirche Maria Verkündigung Altenahr

Pfarrkirche Altenahr

Kurzbeschreibung:
Kern der heutigen Kirche bildet der dreischiffige spätromanische Bruchsteinbau mit nicht ausladenden Querschiffen und wuchtigem Vierungsturm. Die ursprüngliche Flachdecke des Mittelschiffes wurde im 15. Jahrhundert durch das heutige spätgotische Kreuzgewölbe ersetzt. Auch die Gewölbe der Seitenschiffe, der Querschiffe und der Vierung dürften im Laufe der Jahrhunderte erneuert worden sein. An Stelle einer romanischen Apsis wurde nach 1300 das gotische Chor angebaut.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche nach Westen erweitert, wobei der nördliche Turm und das südliche Querschiff mit der großen Freitreppe hinzukamen. Die heutige Fatimakapelle, um 1500 südlich des Chores als Sakristei angebaut, wurde 1927 zur Kirche hin geöffnet. 1978/79 erfolgte eine gründliche Innenrenovierung, 1989/90 eine neue Dacheindeckung und Außensanierung des gesamten Bauwerks.

Pfarrkirche Dernau

Pfarrkirche Dernau

Originalgröße
Kurzbeschreibung:
Die Pfarrkirche von Dernau weist in ihren Ursprüngen bis in das
9. Jahrhundert zurück. Am rechten Seitenaltar ist der heilige Silvester dargestellt, dem schon im 13. Jahrhundert eine Kapelle an der Stelle der heutigen Kirche geweiht war. Über weite Jahre war die Pfarrei mit dem Augustinnerinnenkloster in Marienthal verbunden. Dieses lässt auch im Jahre bis 1763 die Kirche neu errichten. Im Jahre 1963 erfolgt ein Anbau an der Südseite. In der barock ausgestatteten Kirche werden die Heiligen Johannes von der lateinischen Pforte, St. Silvester, St. Quirinus,
St. Sebastian, Hl. Anna und die Unbefleckte Empfängnis verehrt.

Pfarrkirche Kesseling

Pfarrkirche Kesseling

Kurzbeschreibung:
Eine Kirche wird in Kesseling bereits 772 erwähnt. Im 13. Jahrhundert wird die alte Kirche abgerissen, und an gleicher Stelle eine neue, größere Kirche errichtet. Von dieser Kirche aus dem 13. Jahrhundert steht heute noch der Turm. Das Langschiff wurde 1791 erneuert bzw. vergrößert, der Turm instandgesetzt. Der barocke Hochaltar ist von bemerkenswerter künstlerischer Qualität. Die Mitte ausfüllend rundbogige Altarapsis wird von einem breiten holzgeschnitzten vergoldeten Fries in Vogel- und Blattwerkornament umrahmt. Der Altar stammt aus der Abtei Maria Laach, wo er vermutlich 1695 entstand.

Pfarrkirche St. Martin Kirchsahr

Pfarrkirche Kirchsahr

Kurzbeschreibung:
Die Pfarrkirche wird bereits 1302 erwähnt. Die heutige Kirche wurde 1729/30 erbaut, die Sakristei 1769. Der auf Holz gemalte Flügelaltar stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Mittelbild mit Rahmen ist 1,86 x 2,00 m groß, die Flügel in der Hälfte der Größe.
In der Gruppe der Kölner Malereien zwischen Meister Wilhelm und Stephan Lochner ist der Kirchsahrer Altar das ausführlichste und eines der bedeutendsten Werke. Das Bild wurde für die Münstereifeler Stiftskirche gemalt. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Altar vom Stift Münstereifel nach Kirchsahr überwiesen.
Türkenmadonna – Arbeit des 17. Jahrhundert. Eine für das Rheinland seltene Darstellung.

Pfarrkirche Mayschoß

Pfarrkirche Mayschoß klein

Kurzbeschreibung:
Die Pfarrkirche zu Mayschoß wurde 1908 erbaut und eingerichtet mit barocken Resten des Kloster Marienthal. Der Turm stammt noch vom früheren Gotteshaus und ist somit wesentlich älter.

In der Kirche befindet sich eine Tumba, die aus schwarzem belgischen Marmor gefertigt ist und eine Bildnisfigur darstellt. Sie ist das Grabmal der Gräfin Katharina von der Mark (1647).